Informationen über Graviermaschinen
Gravuren werden entweder von Hand in Metall gestochen oder das geschieht mittels Graviermaschinen. Handgravuren werden mit winzigen Meißeln und kleinen Hämmern angefertigt. Beinhalten sie Schriftzüge, kann von „handschriftlichen Gravuren“ gesprochen werden. Für die maschinelle Methode standen vor hundert oder zweihundert Jahren die verschiedensten Muster- und Zeichensätze zur Verfügung, die - ähnlich einem Computerschreibprogramm - in „Dateien“ enthalten waren. Somit konnte der Stechmeißel ganz präzise gesteuert und geführt werden. Es gab die verschiedensten Konstruktionen und Erfindungen von rein mechanisch betriebenen Graviermaschinen, die aber eines gemein hatten: Die Stechmeißelführung lief über Schablonen ab, bzw. wurde das Objekt mittels Schablonen gesteuert.
In der heutigen Zeit werden Graviermaschinen von Computern gesteuert. Die Steuerung des Stechmeißels ist dem Nadeldruckerprinzip ähnlich, nur dass bedeutend mehr Energie dahinter steckt, die je nach Materialart des Objektes und dem geforderten Endergebnis einstellbar ist. Außer dem „Stechen“ von Gravuren gibt es auch das „Fräsen“ und das „Einschleifen“. Fräser und Schleifkörper werden in der heutigen Zeit von Computern gesteuert. Graviermaschinen gibt es in allen Relationen, die von „winzig“ bis „handfest“ reichen, was die zu bearbeitenden Objekte betrifft. Es kann sich um Materialien wie Gold, Eisen, Granit usw. handeln. Da durch Graviermaschinen zumeist nur individuelle Unikate entstehen, handelt es sich um „Spezialmaschinen“.